Fangen wir mit der guten Nachricht an; Der Bundesrat befürwortet die Chip- und Registrierungs- Pflicht für alle Katzen. Das ist immerhin einen Schritt in die richtige Richtung.
Die schlechte Nachricht, wie Netap schön beschreibt: Der Bundesrat empfiehlt die Ablehnung der Motion „Stopp der übermässigen Vermehrung von Streunerkatzen». Die Stellungnahme überrascht erneut durch eine Ansammlung von Argumenten, die verschiedene Punkte vermischen und Behauptungen, für die der Bundesrat weder Quellen noch Belege nennen kann. So befürchtet der Bundesrat zum Beispiel, dass - die Halter bei einer Kastrationspflicht die Katzen nicht mehr rauslassen würden, - dass die genetische Vielfalt verloren ginge, - dass der illegale Handel mit Katzenwelpen gefördert würde. Der Bundesrat hinterlässt durch seine Stellungnahme den Eindruck, dass er das Katzenelend und seine Zusammenhänge nicht verstehen kann oder will. Jeder der Freigänger-Katzen hält weiss, dass man diese kaum plötzlich auf Dauer einsperren will und kann. Durch die Ausnahmeregelung für Landwirtschaftsbetriebe würden weiterhin Jungtiere zur Welt kommen, nur nicht mehr in den Massen, die bisher zur Tötung von 200'000 Katzenkinder pro Jahr führten. Die Katzen würden endlich vom Status eines Billig- oder Wegwerfproduktes wegkommen. Kommentare sind geschlossen.
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AutorenHier berichten wir über unseren Alltag im Tierheim, spezielle Tiere und ihre Geschichten. Archiv
Februar 2025
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